European Citizens' Initiative for an Unconditional Basic Income
Europäische Bürgerinitiative für ein bedingungsloses Grundeinkommen
Setzt Euch ein für ein Grundeinkommen als Menschenrecht
Vote Here!  
 
Home Initiative Who we are Statistics Press Center Contact
 
Begleiten Sie uns
 
 
 
  Please sign our new petition
 
at Avaaz
  The collection of signatures for the ECI closed 2014-01-14 at 23:59:59.
Over 285.000 EU citizens have signed this Initiative and we would like to thank you for your support!
This has been an amazing experience for us and hundreds of basic income activists all over Europe involved in making this happen!
You can find the full statement to the press on the closing of this ECI here: http://basicincome2013.eu/en/press-15012014.htm
 

Eine Initiative, für ein Bedingungsloses Grundeinkommen?

 
In vielen Ländern arbeiten Wissenschaftler, Aktivisten, manchmal auch Politiker schon seit Jahrzehnten daran, die Notwendigkeit eines Bedingungslosen Grundeinkommens stärker im öffentlichen Bewusstsein zu verankern, auf der politischen Ebene bisher leider noch nicht mit dem wünschenswerten Erfolg. Das bedeutet aber nicht, dass die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens sich nicht weltweit ausbreitet, ganz im Gegenteil!

Vor diesem Hintergrund starten wir die Initiative mit dem Ziel, die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens auf europäischer Ebene weiter voranzubringen.
Erfahren Sie mehr
 
 
 
 
 
Was ist unser Ziel?

Am 14. Januar 2013 hat die Europäische Kommission unsere Europäische Bürgerinitiative zugelassen und damit eine Unterschriftenkampagne in Gang gesetzt, die für die Dauer eines Jahres die EU-Mitgliedsländer beschäftigen wird.

Die Herausforderung besteht darin, bis zum 14. Januar 2014 500 Millionen Bürger in der Europäischen Union zu erreichen und 1 Million Unterstützungsbekundungen zu sammeln. 15 Mitgliedsländer haben sich der Initiative bereits angeschlossen. In 7 Ländern muss eine bestimmte Mindestanzahl von Unterstützungsbekundungen zusammen kommen.

Wenn wir 1 Million Unterstützungsbekundungen erreichen, ist die Europäische Kommission gehalten, unsere Initiative sorgfältig zu prüfen und eine Anhörung im Europäischen Parlament zu ermöglichen. Die Antwort der Kommission ist ausführlich zu begründen.

 
 
  Text der Initiative

Bezeichnung:
“Bedingungsloses Grundeinkommen“ (BGE) – Erforschung eines Weges zu emanzipatorischen sozialstaatlichen Rahmenbedingungen in der EU

Gegenstand:
Antrag an die Kommission, die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten gem. Art. 156 AEUV zu fördern im Hinblick auf die Erforschung des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) als Instrument zur Verbesserung ihrer jeweiligen Systeme der sozialen Sicherheit.

Wichtigste Ziele:
Langfristig besteht das Ziel darin, allen Menschen in der EU die Befriedigung ihrer materiellen Bedürfnisse zur Führung eines würdevollen Lebens gemäss den Vorgaben der EU-Verträge als bedingungsloses individuelles Recht zu garantieren und ihre gesellschaftliche Teilnahme durch die Einführung eines BGE zu stärken. Kurzfristig geht es darum, Initiativen wie z.B. “Pilotstudien” (Art 156 AEUV) sowie die Prüfung unterschiedlicher BGE-Modelle (EP-Beschluss 2010/2039 (INI) §44) seitens der EU auf den Weg zu bringen.

Vertragsvorschriften, die von den Organisatoren als relevant erachtet werden:
Vertrag über die EU (EUV): Artikel 2, Artikel 3 Vertrag über die Arbeitsweise der EU (AEUV): Artikel

Zum Herunterladen der gesamte Anhang zur Europäischen Bürgerinitiative:

ebi-grundeinkommen.de/Vollst_Anhang_EBI_bedingungsloses_grundeinkommen.pdf
 
 
Häufig gestellte Fragen
 
Arrow   Was bedeutet allgemein der Begriff "Europäische Bürgerinitiative"?
  Die Europäische Bürgerinitiative (EBI) ist eine der bedeutendsten Innovationen des Lissabon-Vertrags; sie zielt darauf ab, die direkte Demokratie in der Europäischen Union zu stärken. Die Initiative ermöglicht EU-Bürgern aus mindestens einem Viertel der Mitgliedstaaten der EU, sowie mittels mindestens einer Million unterschriebener Unterstützungsbekundungen, sich zu einem gemeinsam vorgeschlagenen Thema direkt an die EU-Kommission zu wenden und dazu ggf. auch einen Rechtsakt vorzuschlagen; der Themenvorschlag muss einen Bereich betreffen, in dem die Mitgliedstaaten den EU-Instanzen Entscheidungskompetenz zugestanden haben.

Für mehr Information siehe: http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/welcome
 
Arrow   Wer kann die Initiative unterzeichnen?
   Laut Website der EU-Kommission sind dies “alle EU-Bürger im Wahlalter*, – d.h. Bürger von Mitgliedstaaten, die berechtigt sind, das Europaparlament zu wählen, können auch eine Europäische Bürgerinitiative unterzeichnen.”

Kurzum, Amerikaner oder Schweizer können die Initiative nicht unterzeichnen.

Kurz gesagt, wenn sie Amerikaner oder Schweizer sind, können sie unsere Initiative nicht unterzeichnen.

* 18 außer in Österreich, wo das Wahlalter 16 beträgt
 
 
 
Arrow   Wie und wo kann unterzeichnet werden?
 
  Die Startseite dieser Website ist mit dem Online-Unterzeichnungsformular verlinkt. Außerdem ist ein Download für das Formular in Papierform verfügbar (siehe hierunter). Darüber hinaus sind alle Interessierten eingeladen, sich für den Newsletter anzumelden, um auf dem Laufenden zu bleiben und über anstehende Aktionen benachrichtigt zu werden.

Zu beachten ist, dass jede Person nur einmal unterzeichnen darf, und zwar entweder online oder auf einem Papierformular. Bei Doppel-Unterzeichnungen wird die Stimmabgabe eventuell überhaupt nicht gewertet.

Online-Unterzeichnen: https://ec.europa.eu/citizens-initiative/REQ-ECI-2012-000028/public/index.do?lang=de
Direkt –Link zur Unterzeichnung: http://sign.basicincome2013.eu und http://sign.basicincomeinitiative.eu
Papier-Unterzeichnungsformular Deutschland: http://basicincome2013.eu/ubi/eci-statements-of-support-form#de
Unterzeichnungsformular für Österreich: http://basicincome2013.eu/ubi/eci-statements-of-support-form#at
Unterzeichnungsformular für Belgiën: http://basicincome2013.eu/ubi/eci-statements-of-support-form#be
Unterzeichnungsformular für Luxemburg: http://basicincome2013.eu/ubi/eci-statements-of-support-form#lu
Unterzeichnungsformular für Tschechien: http://basicincome2013.eu/ubi/eci-statements-of-support-form#cs
 
Arrow   Wer steckt hinter der Initiative?
 
  Zur Zeit sind 19 Länder (Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, Vereinigtes Königreich) beteiligt im “Working European Citizens Committee” (einer Arbeitsgruppe zur Ausarbeitung der Ziele, der Charta der Initiative u.v.a.m.). Bürger aller 27 Mitgliedsstaaten können (und sollten) partizipieren. Jeder, der Kontakt zu Bürgern aus anderen Mitgliedsstaaten hat, besonders aus oben nicht genannten Staaten, sollte diese informieren und darlegen, wie sie uns helfen können, mindestens eine Million Unterschriften zu sammeln.

Da die Regeln der Europäischen Bürgerinitiative nur sieben Personen als Mitglieder des offiziellen Bürgerausschusses zulässt, bestimmte der Bürgerausschuss im Konsens folgende Personen:

Organisator: Klaus Sambor (Österreich)
Vertreter: Ronald Blaschke (Deutschland)
Stanislas Jourdan (Frankreich)
Olympios Raptis (Griechenland)
Annie Miller (Vereinigtes Königreich)
Sepp Kusstatscher (Italien)
Branko Gerlic (Slowenien)
Um mehr, über die Personen zu erfahren, besuchen sie die Seite “Wer sind wir?”.
 
Arrow   Wie wurde die Initiative vorbereitet?
 
  Nach mehreren europaweit organisierten Treffen zum Bedingungslosen Grundeinkommen wurde zunächst eine Arbeitsgruppe geschaffen. Während eines Treffens in Wien (2011) wurde beschlossen, eine Europäische Bürgerinitiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen vorzubereiten.

Auf Einladung von Gerald Häfner (Mitglied des Europaparlaments) trafen sich im April 2012 ungefähr 50 Personen aus 14 EU-Ländern in Brüssel im Europaparlament und einigten sich auf einen gemeinsamen Antragstext an die EU-Kommission.

Bei einem weiteren Treffen im Juli in Paris wurde ein erster Antrag an die EU-Kommission eingereicht. Dieser Antrag wurde noch von der EU-Kommission mit der Begründung abgelehnt, das Thema der Initiative falle “offenkundig nicht in den Kompetenzbereich der Kommission, einen Rechtsakt vorzu-bereiten.“

Daraufhin erstellte die Gruppe bei weiteren Treffen in Ottobrunn und Florenz einen überarbeiteten Antragstext, der schließlich von der EU-Kommission akzeptiert wurde.
 
Arrow   Nähere Definition des „Bedingungslosen Grundeinkommens“ (BGE)
 
  Die Initiatoren der vorliegenden Europäischen Bürgerinitiative betonen, durch das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) solle der moderne Wohlfahrtsstaat nicht ersetzt, sondern ergänzt werden, indem er von einem „kompensatorischen“ in einen „emanzipatorischen“ Wohlfahrtsstaat umgestaltet wird. Konkret bedeutet dies, dass der Sozialstaat sich nicht, wie in der Regel bisher, darauf beschränkt, unter genau festgelegten Bedingungen für eine Minderheit bestimmte materielle Defizite auszugleichen; vielmehr solle er durch eine bedingungslos gewährte Zuwendung möglichst viele Menschen in die Lage versetzen, sich aktiv und selbstbestimmt gleichermaßen für ihr eigenes Leben wie für das Gemeinwohl einzusetzen. Das emanzipatorische Bedingungslose Grundeinkommen ist in diesem Sinne durch folgende Kriterien definiert: Universell; Individuell; Bedingungslos; Genug, um ein Leben in Würde zu gewährleisten und eine Beteiligung an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Universell: Prinzipiell ist jeder berechtigt, diese finanzielle Zuweisung unabhängig von Alter, Abstammung, Wohnort, Beruf usw. zu erhalten. Dementsprechend wird ein europaweit garantiertes, bedingungsloses Grundeinkommen angestrebt.

Individuell: Jede Frau, jeder Mann, jedes Kind hat auf individueller Basis das Recht auf ein Bedingungsloses Grundeinkommen; es darf definitiv nicht an einer „Bedarfsgemeinschaft“ (Ehe, Lebenspartnerschaft, Haushalt) noch auch am Einkommen und Vermögen einzelner Haushalts- oder Familienmitglieder festgemacht werden. Nur so können der Schutz der Privatsphäre und das Selbstbestimmungsrecht für alle effektiv garantiert werden.

Bedingungslos: Das Bedingungslose Grundeinkommen ist in diesem Sinne ein an keinerlei Vorbedingungen geknüpftes Menschenrecht, also z.B. auch nicht an die Verpflichtung, einen bezahlten Job anzunehmen, gemeinnützige Arbeit zu leisten oder sich bestimmten traditionellen Geschlechterrollen unterzuordnen. Es ist unabhängig von Einkommen, Vermögen und Besitz zu gewähren.

Genug: Der Betrag sollte ausreichen, ein Leben zu ermöglichen, das den sozialen und kulturellen Standards des jeweiligen Landes entspricht. Das BGE sollte somit materielle Armut verhindern und den Menschen erlauben, sich in der Gesellschaft einzubringen. Dies bedeutet, dass der Nettobetrag mindestens dem der Europäischen Armutsgrenze entsprechen sollte. Das entspricht 60% vom nationalen Durchschnitts des sog. Netto-Äquivalenzeinkommens. Besonders in Ländern, in denen die Mehrheit der Bevölkerung nur über ein sehr geringes durchschnittliches Einkommen verfügt, sollte ggf. ein alternativer Maßstab als Bemessungsgrundlage (z. B. Warenkorb) angelegt werden; nur so kann für alle ein Leben in Würde, materieller Sicherheit und mit umfassender Beteiligung am gesellschaftlichen Leben garantiert werden.
 
Arrow   Wie hoch sollte im Sinne der Initiative der Betrag des Bedingungslosen Grundeinkommens sein?
 
  Der Betrag sollte einen angemessenen Lebensstandard ermöglichen, entsprechend der üblichen gesellschaftlichen und kulturellen Gepflogenheiten der Gesellschaft im betreffenden Land. Er sollte materielle Armut ausschließen und die Möglichkeit zur gesellschaftlichen Teilhabe bieten. Das bedeutet, dass das Nettoeinkommen mindestens die Armutsrisikogrenze gemäß EU-Standard erreichen sollte, das sind 60% des sogenannten nationalen mediangemittelten Nettoäquivalenzeinkommens. Besonders in Ländern, in denen der Großteil der Bevölkerung niedrige Einkommen hat, mit der Folge eines niedrigen Medianeinkommens, sollte ein alternativer Richtwert (z. B. ein Warenkorb) zum Tragen kommen, um die Höhe des Grundeinkommens festzulegen, sodass ein Leben in Würde, materieller Sicherheit und mit voller gesellschaftlicher Teilhabe garantiert ist.

Für mehr Informationen über Mindesteinkommen, Mindestsicherung und Grundeinkommen in Europa: Mindesteinkommen Grundeinkommen in Europa (PDF)
 
Arrow   Warum nicht direkt die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens einfordern?
 
   Hauptsächlich deshalb, weil dies aufgrund der aktuellen allgemeinen Rechtslage in der EU und der besonderen Bestimmungen zur Europäischen Bürgerinitiative nicht möglich ist. Die EU-Institutionen haben keine Befugnis, auf dem Gebiet der Sozialpolitik Gesetze zu beschließen, weil dies den einzelnen Mitgliedstaaten vorbehalten geblieben ist.

Laut EU-Verträgen soll die EU-Kommission aber “die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten fördern sowie deren Abstimmung untereinander in bestimmten Bereichen der Sozialpolitik erleichtern, und zwar insbesondere auf den folgenden Gebieten:

– Beschäftigung,
– Arbeitsrecht und Arbeitsbedingungen,
– Berufliche Ausbildung und Fortbildung,
– Soziale Sicherheit,
– Verhütung von Berufsunfällen und Berufskrankheiten,
– Gesundheitsschutz bei der Arbeit,
– Koalitionsrecht und Kollektivverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern.
Mit unserer Initiative fordern wir die Kommission deshalb auf, alle ihr zur Verfügung stehenden Mittel zu nutzen, um zu prüfen, wie die soziale Sicherheit in der Europäischen Union durch ein Bedingungsloses Grundeinkommen verbessert werden könnte. Es stellen sich z.B. Fragen wie:

- Würde dies eine weitergehende finanzielle Abstimmung verlangen?
- Wie steht es um das Sozial- und Arbeitsrecht? s
- Wie könnte ein europaweites Bedingungsloses Grundeinkommen in den bereits vorhandenen Wohlfahrtsstaat integriert werden?

Eine Reihe von unterschiedlichen Szenarios wären zu prüfen.“
 
Arrow   Wir wissen bereits, das ein Bedingungsloses Grundeinkommen realisierbar ist. Wozu also sollen weitere Studien dienen?
 
  In dieser Initiative geht es tatsächlich weniger um zusätzlich zu realisierende Studien, als darum, das BGE im öffentlichen Bewusstsein und in der Agenda der EU-Institutionen zu verankern. Eine offene Frage ist, als wie relevant die Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens zum jetzigen Zeitpunkt in Europa angesehen wird:
Auch wenn bisher kein einziger europäischer Staat das Grundeinkommen eingeführt hat, kann die EU-Kommission die Zusammenarbeit von Initiativen fördern, die dieses Ziel anstreben.
Vor allem soll die Bürgerinitiative deshalb zunächst einmal die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens, national wie lokal, stärker ins öffentliche Bewusstsein bringen. Die Herausforderung, eine Million Unterschriften zu sammeln, wird die Menschen in der EU anspornen, sich zusammen zu tun. Es geht in dieser Zeit der Krise darum, immer mehr Menschen von der Wichtigkeit der Idee eines Bedingungslosen Grundeinkommens zu überzeugen.
 
Arrow   Wie viele Unterschriften werden benötigt?
 
  Die kurze Antwort lautet: 1.000.000 (eine Million) Unterschriften innerhalb eines Jahres. Es können aber nicht einfach eine Million Unterschriften von irgendeinem Mitgliedstaat sein. Vielmehr muss ein für jeden Staat festgelegtes Minimum an Unterschriften in mindestens sieben verschiedenen Mitgliedsstaaten zustande kommen. Diese sieben Staaten müssen nicht im voraus festgelegt werden.
 
 
 
  Zu beachten: Unterschriften, die in einem Mitgliedstaat gesammelt werden, in dem das Minimum NICHT erreicht wird, gehen dennoch in die Gesamtsumme der Unterschriften ein.

Für mehr Informationen, klicken Sie hier: http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/how-it-works/collection
 
Arrow   Was passiert, wenn wir eine Millionen Unterzeichnungen haben?
 
  In den drei Monaten, die einer Einreichung einer Bürgerinitiative, die die benötigte Anzahl, an Unterzeichnungen erreicht hat, folgen geschieht folgendes:

• Vertreter der Kommission werden sich mit den Organisatoren treffen, sodass diese – im Detail – die Belange der Initiative darlegen können;
• Die Organisatoren werden die Gelegenheit haben, ihre Initiative bei einer öffentlichen im Europaparlament zu presentieren;
• Nach einer sorgfältigen Prüfung der Initiative, wird die Kommission eine offizielle Antwort konstatieren, in der sie darlegt, welche weiteren Schritte – für den Fall das es weitere Schritte gibt – sie nun zu gehen gedenkt und aus welchem Grund.

Diese Antwort, in Form einer öffentlichen Mitteilung, wird offiziell von den Kommissionsmitgliedern angenommen und in allen offiziellen EU-Sprachen veröffentlicht.
In bestimmten Fällen, kann dies nur die vorläufige Meinung der Kommission sein, welche weitere Studien zu dem Thema veranlässt, bevor es zu einer endgültigen Entscheidung kommt.
Wenn die Kommission sich dazu entscheidet, einen Gesetzesvorschlag vorzubringen, als Reaktion auf die Bürgerinitiative, stößt das das reguläre Gesetzgebungsverfahren an. Der Gesetzesvorschlag der Kommission, wird dem Gesetzgeber (dem Europaparlament und dem Europarat oder in manchen Fällen, nur dem Europarat) übermittelt, welcher diesen dann verabschieden muss, sodass dieser Gesetz wird.

Für weitere Informationen, können Sie den Leitfaden zur Europäischen Bürgerinitiative befragen: http://ec.europa.eu/citizens-initiative/public/guide
 
Arrow   Wie kann ich persönlich helfen, Unterschriften zu sammeln?
 
  Aufgrund des Ziels von einer Million Stimmen europaweit muss die Kampagne sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene geführt werden. So ist zu empfehlen, zunächst Verwandte, Freunde und Bekannte zu bitten, die Initiative zu unterzeichnen und dabei auch soziale Medien wie Facebook, Google+ u.s.w. einzubeziehen. Darüber hinaus sollte man Kontakt mit lokalen und/oder nationalen Organisationen aufnehmen, die ein Bedingungsloses Grundeinkommen aktiv unterstützen.

Eine Liste mit Kontaktangaben für jedes Land ermöglicht es, sich auf nationaler Ebene entsprechend zu informieren. Wer sich darüber hinaus auf europäischer Ebene engagieren möchte, sollte uns wissen lassen, in welcher Form dies geplant ist. Die Kampagnen-Website enthält Hinweise zur Unterzeichnungsmöglichkeit, sei es online, sei es mittels Papier-Version.

Die Europäische Bürgerinitiative ist auch auf Deine / Ihre ganz persönliche Unterstützung angewiesen.
 
Arrow   Ist es möglich, neben der europäischen Initiative auch die Einführung eines Bedingungslosen Grundeinkommens auf nationaler Ebene zu unterstützen?
 
  Selbstverständlich. Beides ist voneinander unabhängig möglich. In Finnland gibt es z.B. bereits jetzt auch eine nationale Bürgerinitiative für ein Bedingungsloses Grundeinkommen.

Leider kann die EU aufgrund bestimmter Vertragsvorschriften nicht einfach ein Bedingungsloses Grundeinkommen europaweit einführen. So sollte jedes Land auch selbst anfangen. Aufgabe der Kommission wird es sein, solche Initiativen zu unterstützen sowie für wechselseitige Abstimmung und Zusammenarbeit zu sorgen.

Hier wird eine Karte vorgestellt, die europaweit alle lokalen und nationalen Organisationen und Netzwerke zeigt, die ein Bedingungsloses Grundeinkommen fordern oder diese Idee unterstützen.
 
Arrow   Weshalb braucht Europa ein Bedingungsloses Grundeinkommen?
 
  Wie wissenschaftlich belegte Fakten zeigen, hat die aktuelle Wirtschafts- und Sozialpolitik in den EU-Staaten verheerende Auswirkungen auf das Leben vieler Europäer. Statt günstige Rahmenbedingungen für das Leben der Menschen zu schaffen, führt diese Politik für viele zu immer prekäreren Voraussetzungen.

Trotz der Bemühung der Regierungen, durch Maßnahmen auf nationaler und europäischer Ebene die Arbeits- und Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern, findet sich eine stetig wachsende Anzahl von Menschen alltäglich mit wachsenden finanziellen Problemen und der schwindenden Hoffnung konfrontiert, ihr Leben bewältigen zu können.

Mit dem Projekt, ein Bedingungsloses Grundeinkommen als individuellen Rechtsanspruch einzuführen, setzt die Europäische Bürgerinitiative einen emanzipatorischen Prozess in Gang, der jedem eine bessere Chance gibt, an der Verwirklichung der in der Verfassung und der Erklärung der Menschenrechte verankerten Ziele mitzuwirken.
 
Arrow   Why do I have to provide such sensible private data?
 
  We are not running a standard petition (like you may usually do on websites such as Avaaz or change.org). Instead, we are using a very official process, the european citizens’ initiative (ECI), under which the European commission is committed to examine our demand, and make something about it. In other words, under our initiative, you can a way to have a say on the EU policies.

Actually, your statement of support is almost like an electronic vote and therefore we have to comply with very strict regulations — among which the one of asking your personal identification data (NB: this requirements differs among EU countries). This notably enable the national institutions to check the validity of your statement of support, detects and remove doublons, and thus strengthen the credibility of our demand.

Your privacy is a priority concern for us.

All informations collected through the signature form are encrypted and stored in a very secure way on the servers of the EU commission (provided free of charge). A very few persons — penally responsible for that — have access to the decryption keys that enable us to extract your data before providing them to the national authorities for the certification process. Of course, no data can be transfered or used by a third party — they will actually be destroyed at the end of the process.

Thank you sincerely for your confidence.
 
 
Days left
 
Arrow Signatures needed: 1.000.000
Arrow Deadline: 14/01/2014
Arrow Info at EU website
Arrow Sign online at EU website
Arrow Sign on paper
 
Your data are safely protected. Erfahren Sie mehr
 
 
Select language
English
Dansk
Nederlands
Français
Eetsi
Deutsch
Italiano
Español
Bulgarian
Čeština
Suomi
Ελληνικα
Magyar
Lëtzebuergesch
Polski
Português
Română
Slovenčina
Slovenščina
Svenska
 
Note: We are in a process of translating the new website. Meanwhile you can visit the old site here to find the other languages. Thank you for your understanding.
 
 
Mobile QR code